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Feedback

24. März 2026

Unser Beta-Kurs läuft jetzt etwas länger als eine Woche, und was soll ich sagen. All die positiven Eindrücke und geteilten Bilder machen mich unglaublich stolz, Teil dieses Produkts zu sein, das in den letzten Monaten so intensiv gewachsen ist.

Und ja, natürlich machen wir die Beta auch, um zu schauen: Wie funktioniert unser Kurs und wo kann er noch besser werden? Und hier kommt das Stichwort: Feedback!

Normalerweise fragt man nach Feedback und hofft insgeheim, dass alle sagen, es war toll. Kritik ist willkommen, solange es sich trotzdem gut anfühlt.

Mastery requires feedback. I don't care what we're trying to master – it always requires feedback.

(Brené Brown)

Und genau da fängt es an. Ehrliches Feedback ist eines der wertvollsten Dinge, die uns jemand geben kann. Egal, ob wir etwas lernen, eine Arbeit verbessern oder als Mensch wachsen wollen. Wir alle brauchen Feedback, dabei helfen die unterstützenden Worte genauso wie die unbequeme Wahrheit. Adam Grant stellt die Haltung dahinter in den Fokus:„Ich gebe dir dieses Feedback, weil ich sehr hohe Erwartungen an dich habe und überzeugt bin, dass du sie erfüllen kannst.“ Und das sollte wirklich zum Credo werden.

Denn wofür ist Feedback wirklich da?

Nicht zum Wohlfühlen. Keine Bewertung, keine Kontrolle. Feedback ist eine Information, die wir alleine nie bekommen können. Wer kein Feedback gibt, lässt andere im Dunkeln.

Was braucht es, damit Feedback funktioniert?

Vor allem Vertrauen mit der Grundannahme:„Ich bin eh schon ein Fan von dir!“ Wenn Menschen wissen, dass sie ehrliche Rückmeldungen erwarten können, entsteht Transparenz im Team und nichts Relevantes bleibt unausgesprochen. Genau darauf bauen starke Teams auf.

Feedback blickt nach vorn, also stell dir vorher einfach die Frage:„Was für eine Verbesserung ist möglich?“ Wir investieren in die Person, nicht in die Kritik. Deshalb gilt: nicht demotivieren, sondern unterstützen.

Kurz und ohne Umschweife: Kritik ohne Lösungsvorschlag ist kein Feedback, sondern eine Bewertung.

Wie oft, und viel wichtiger mit wem?

Immer dann, wenn du es für angebracht hältst. Denn nichts, was die Arbeit betrifft sollte nicht nicht gesagt werden. Regelmäßig mit deinen Kolleg:innen, mit Vorgesetzten, aber auch mit Menschen, außerhalb deines eigenen Umfelds. Denn wer uns gut kennt, sieht uns manchmal am wenigsten klar.

Ja, es kostet Zeit, es kostet Energie, jemandem wirklich nützliches Feedback zu geben. Aber diese Mühe zahlt sich in mehr Motivation, in mehr Zusammenhalt, in stärkeren Teams und letztlich im Erfolg des gesamten Unternehmens aus.

Jetzt widme ich mich wieder dem Feedback aus dem Beta-Kurs. Denn da haben sich Menschen sehr viel Mühe gegeben zu sagen: „Das hier ist meine ehrliche Meinung”, und ich antworte: „Danke. Genau das brauchen wir!“

Stell dir vor, wie viel mehr möglich wäre, in Teams, in Organisationen, in der Gesellschaft, wenn ehrliches Feedback keine Ausnahme wäre, sondern der Standard.

Portrait von Neele.

Geschrieben von Neele

Strategie & Kommunikation

Neele interessiert sich als Teil des glæd.works Teams für Themen der Arbeitswelt von morgen.
Sie glaubt daran, dass faire, solidarische und zukunftsfähige Arbeit dort entsteht, wo Menschen sich wohlfühlen, ihre Stärken einbringen und Zusammenarbeit auf Augenhöhe stattfindet.

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